Trotz der Schulschließungen schafft es die Fritz-Schumacher-Schule Unterricht nach Stundenplan durchzuführen. Mit Erfolg!

Homeschooling

Die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer der „Fritze“ konnten im ersten Lockdown viele Varianten des Homeschoolings ausprobieren, Erfahrungen sammeln und feststellen, wie digitales Lernen sinnvoll strukturiert und organisiert werden muss. Die Lehrerinnen und Lehrer haben seitdem die Zeit genutzt, sich intensiv auf einen zweiten Lockdown vorzubereiten und den Ernstfall im Rahmen eines Probetages zum Distanzlernen im November geübt.

Dadurch war die Schulgemeinschaft in der Lage von einem Tag auf den anderen auf das Lernen auf Distanz umzustellen. Und das ohne Unterrichtsausfall. Der Unterricht findet nach Stundenplan statt. Die Kinder werden von ihrem Fachlehrer online unterrichtet. Am Betreuungsangebot nehmen aktuell ungefähr 30 Kinder teil, die nicht zu Hause lernen können. Dort nutzen sie schulische Geräte, um am Onlineunterricht teilzunehmen. Pädagogisches Personal leitet an und unterstützt. Kinder, die zu Hause keine technische Ausstattung haben, leihen sich PCs und Laptops von der Schule aus.

Die Schülerinnen und Schüler der Fritz-Schumacher-Schule sind auf verschiedenen Lernplattformen angemeldet und eingewiesen, die sie regelhaft im Homeschooling nutzen. Dazu gehört die „Anton-App“, „Antolin“, „Onilo“ und „Bettermarks“. Wenn Kinder Probleme haben, sich in Besprechungen einzuwählen oder das hinterlegte Material zu finden, werden sie vom pädagogischen Personal unterstützt und sind mittlerweile sehr selbständig  im Umgang mit den Plattformen.

Insgesamt und auch im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Zeugniskonferenzen wurde deutlich, dass das Homeschooling nach Stundenplan funktioniert. Die Rückmeldung der Lehrerinnen und Lehrer ist sogar, dass sich viele Kinder besser konzentrieren können und über sich hinauswachsen, die sonst eher schüchtern sind und Schwierigkeiten haben dem Unterricht konzentriert zu folgen.

Die Rückmeldung der Schülervertreter und Elternvertreter stützt diese Annahme. Wir sind sehr stolz auf diese Entwicklung, auf unsere sehr engagierten Lehrerinnen und Lehrer und vor allem auf unsere Schülerinnen und Schüler!

In den Medien ist die Befürchtung wahrzunehmen, dass Kinder ins Hintertreffen geraten könnten, sogar verloren gehen. An der Fritz-Schumacher-Schule wird alles dafür getan, dass die Kinder durch den Onlineunterricht aufgefangen werden. Wir erleben, dass sie mit viel Spaß, Engagement und Lernerfolg am Unterricht vor dem PC teilnehmen.

WEI/FR

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