Am 28.09.2010 traten wir unsere Reise nach Wismar an. Ziel dieser Fahrt war, die Mitschüler der neuen 11. Klassen kennen zu lernen und gleichzeitig etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren.

0KennenlernreiseIm Voraus waren Referatsgruppen zusammengestellt worden, welche sich in verschiedenen Themenbereichen mit der Stadt Wismar von der Hanse über die DDR-Zeit bis heute zwanzig Jahre nach der Wende auseinander setzten.

Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir gegen Mittag in der Jugendherberge an, welche für die nächsten zwei Tage unser Obdach sein sollte. Nach kurzem Aufenthalt traten wir eine Stadtführung an, unterteilt in die zwei Klassen. Wir besichtigten das Rathaus, den historischen Marktplatz sowie die Wismarer Stadtkirchen. Unser Stadtführer, ein älterer Herr, der passend zur Schwedenzeit in Wismar bekleidet war, brachte uns die wesentlichen Fakten zu den historischen Gebäuden näher.
Der restliche Tag war zur freien Gestaltung vorgesehen.

Am darauffolgenden Tag brachen wir gleich nach dem Frühstück zum Segeln auf. In Gruppen eingeteilt segelten wir zwei Stunden auf Optimisten, einer Segeljacht und einem Kutter, bevor wir wieder den Rückweg zur Jugendherberge antraten. Obwohl es ziemlich kalt war, hat es viel Spaß gebracht.
Am Nachmittag konnte man wahlweise im „Wonnemar“ – einem Freizeitbad mit diversen Rutschen, Wellenbad und anderen Angeboten – schwimmen gehen oder den Turm der Marienkirche besichtigen und besteigen.
Nach dem gemeinsamen Abendbrot in der Jugendherberge starteten wir Richtung Innenstadt. Dort besichtigten wir im Rathaus eine Ausstellung, die sich mit Karikaturen aus der DDR befasste.
Im Anschluss daran luden unsere Lehrer uns ins „alte Brauhaus“ am Lohberg ein, wo wir ein traditionell gebrautes Wismarer Bier probieren durften. Das Brauhaus besteht bereits seit 1492.

Am nächsten Morgen packten wir direkt nach dem Frühstück unsere Koffer, bevor wir eine geführte Radtour antraten. Während der Tour hielten wir an ausgewählten Plätzen, wo uns unser Führer Informationen zur DDR- und Wendezeit gab.
Zurück in der Jugendherberge verluden wir unser Gepäck in den Bus und traten den Rückweg nach Hamburg an.

Abschließend kann man sagen, dass wir nicht nur unsere Mitschüler und Lehrer besser kennen gelernt haben, sondern auch interessante Informationen mitgenomme
n haben, die wir am Freitag zu Präsentationen verarbeiteten.
Wir würden so eine Reise gerne wiederholen, denn wir hatten viel Spaß!

Ein Bericht von Jan Peemüller und Julius Wettwer