Unsere Oberstufenschülerin Lykka Gibau im Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Am 21.11 und 22.11 nahm ich an den „Hamburger Horizonten“ teil. Die Hamburger Horizonte sind eine Konferenzreihe, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichen sollen.

Die diesjährige Konferenz beschäftigte sich mit der Frage „Grenzenlos Gesund?“. Der Senatsempfang im Hamburger Rathaus am Donnerstagabend führte in das Thema ein. Dabei bekam ich einen Überblick darüber, was Grenzen und Grenzverschiebungen in der Gesundheit überhaupt bedeuten. Am darauffolgenden Tag wurden Experten aus verschiedenen Bereichen (Medizin, Ökonomie, Informatik) in drei Panels mit Fragen zu den Themen: Infektionskrankheiten in Bezug auf Globalisierung und Klimawandel, Biotechnologie und Digitalisierung in der Medizin als auch zur Solidarität im Gesundheitssystem konfrontiert. „Welche Infektionen werden uns zukünftig bedrohen und wie werden wir sie bekämpfen können? Welche Gesundheit wollen und können wir uns leisten und welche Solidarität schulden wir nicht nur der Nation, sondern auch der Weltgemeinschaft?“. Im Anschluss durften die Zuhörer Fragen und/oder Anmerkungen hinzufügen.

Die Konferenz war sehr interessant und gab mir eine gute Möglichkeit, tiefere Einblicke in die Arbeit von Forschern und deren Projekte zu erhalten. Des Weiteren wurde ich über Neuigkeiten in der Medizin informiert. Beispielsweise hat ein Mediziner aus dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg seine Studienergebnisse zur Infektionskrankheit Malaria vorgestellt, die er in Afrika untersucht hatte.

Die Hamburger Horizonte, die einmal im Jahr stattfinden, sind auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Lykka Gibau