Annika Tergau (Jg. 10) berichtet über die Englandreise nach Eastbourne vom 19. bis 24. März 2012.

Am Montagmorgen trafen wir uns um 3.45Uhr vor der Schule. Im Halbschlaf hab ich meinen Koffer dem Busfahrer gebracht. Nach einer kurzen Verabschiedung von meinem Vater ging die Reise los. Nun sollten wir also für 16 Stunden im Bus „Zimmer beziehen“. Nach 13,5 Stunden erreichten wir die Fähre in Callais, um dann für eineinhalb Stunden den Bus zu verlassen. Wegen der Zeitumstellung dauerte die Fahrt nach Dover jedoch zeitlich nur eine halbe Stunde. Nun waren wir also in England und irgendwie hatte sich gefühlsmäßig nichts verändert. Den Rest der Fahrt waren wir geblendet und das nicht nur von der Sonne. Die Landschaft in Sussex, dem Landkreis in dem auch Eastbourne liegt, ist atemberaubend. Nun kamen wir also nach 16 Stunden in Eastbourne an. Die Aufregung stieg, denn wir sollten im Bus warten, bis unsere Gasteltern uns abholen. Nach der langen Reise gingen wir also schnell ins Bett, um am nächsten Tag um 8Uhr (englische Zeit) wieder aufzustehen.

Der Bus holte uns an unserem Busstop ab und wir machten eine Stadtrundfahrt und einen Ausflug zum Beachy Head. Später machten wir noch eine Orientierungs-Ralley auf Englisch und dann war der erste Tag in Eastbourne schon vorbei. Am nächsten Tag hieß es „Aufstehen, es ist schon halb sieben“. Nun hatten wir noch eine Stunde um zu Frühstücken und dann pünktlich um halb acht an der Bushaltestelle zu stehen. Es ging nach London. Ich entschloss mich für einen Fußmarsch mit ein paar anderen. An der nächsten Ecke stellte sich jedoch heraus, dass von den vermeintlichen 20 Interessenten an einem Fußmarsch mit Herrn Savac an den Londoner sights vorbei nur 3 interessiert waren. Wir zogen also zu viert weiter. Eine andere Gruppe mit ca.15 Schülern war mit Frau Schaft und Herrn Eisenlohr auf Sightseeingtour. Um 13Uhr trafen sich alle am Piccadilly Circus, um ein Foto zu machen und dann hatten wir noch etwas Zeit, die Läden unsicher zu machen. Nach einem anstrengenden Tag kamen wir erschöpft nach Hause, dort bekamen wir leider kein Essen. Also haben wir gefragt ob wir uns vielleicht Toast machen könnten, da wollte unser Gast-Dad das aber lieber selber machen. Am nächsten Morgen standen wir um 8 Uhr auf und traten um 9 Uhr die Busreise nach Brighton an. Nach der Besichtigung des Royal Pavilion (wo wir Fragen oder Suchaufträge auf Englisch beantworten sollten) gingen wir ein bisschen durch die Stadt. Eine Stunde vor der Abfahrt gesellten wir uns noch zu anderen aus unserer Gruppe an den Strand und ich genoss mein erstes Eis in diesem Jahr. Auf der Rückfahrt hielten wir am Berlin Gap, um uns unten am Strand den Sonnenuntergang anzuschauen. Dort fand durch Zufall gerade ein Mode Fotoshooting statt.
Am Freitag war uns der Morgen frei gestellt. Während der Reise haben wir alle ein Tagebuch geführt. Dieses und die Plakate, die wir noch anfertigen sollen, zeigen wir unseren Eltern auf unserem Nachbereitungstreffen am 25.4.2012. Dort werden wir dann die vielen Fotos gemeinsam anschauen. Es waren viele, zum Teil auch unterschiedliche Erlebnisse in kurzer Zeit. Schließlich sind wir ja alle wieder heil in Hamburg angekommen und es war eine super Erfahrung. Ich kann diese Reise auf jeden Fall jedem weiterempfehlen.

 

Annika Tergau