Lena Wilborn und Luca Basmer (P1, Jg. 13) berichten von der Klassenreise des Oberstufenprofils „Kunst und Kultur“ nach Florenz.

Seitdem wir im letzten Jahr erfuhren, dass wir nach Florenz fliegen werden, stieg unsere Vorfreude immer mehr. Sofort dachten wir an Pizza, Pasta, die köstlichen Eiscremes, schönes Wetter und natürlich atemberaubende Aussichten. Wochenlang fieberten wir alle der Klassenfahrt entgegen.
Mitte Oktober war es endlich soweit. Wir traten unsere wahrscheinlich letzte Klassenfahrt an.  Also schnell die Sachen und Skizzenbücher eingepackt!
Nachdem wir die ersten kleineren Hürden an den Sicherheitskontrollen überwunden und alle Koffer ihren Platz gefunden hatten, startete pünktlich um 13.15 Uhr das Flugzeug nach Italien. Als wir nach dem zweistündigen Flug schließlich Pisa und der Weiterfahrt mit dem Bus Florenz erreichten, waren wir alle erschöpft und vor allem hungrig, aber glücklich an unserem Ziel angekommen.
Unser Zuhause für diese Reise war das Hostel Plus im Herzen von Florenz. Dort konnten wir nach unseren harten Tagen im Pool oder den Dampfbädern entspannen und uns auf die nächsten Aktivitäten freuen. Die Dachterrasse bot einen eindrucksvollen Blick auf die Florentiner Altstadt.
Nach einer mehr als vierstündigen Stadtführung konnten wir uns selbst schnell in der Stadt orientieren und erfuhren nicht nur vieles Wissenswertes über Florenz, sondern bekamen auch von allen Seiten Regenschirme, Regencapes und Selfie-Sticks angeboten. Durch fleißiges verhandeln konnten wir einige kleine Schätze erbeuten und vor allem die Regenschirme stellten sich in den ersten Tagen als praktisch heraus.
Wir besuchten die Museen Galleria degli Uffizi und Gallaria dell’ Accademia. Besonders beeindruckend waren für uns die berühmten Werke von Michelangelo und Botichelli. Jedoch durfte man keine Platzangst haben und man musste bereit sein, mit fremden Leuten zu kuscheln, wenn man einen kurzen Blick auf die Werke erhaschen wollte.
Lange wird uns auch der Besuch des Doms in Erinnerung bleiben. Das Deckenfresko war noch größer als wir es uns vorgestellt hatten. Der Dom wirkte mächtig und atemberaubend und die Atmosphäre war faszinierend.
Um einen Ausblick über die gesamte Stadt zu bekommen nahmen wir weite Wege auf uns. Wir stiegen also nicht nur die 463  Stufen in den engen Gängen der Florentiner Domkuppel hinauf, sondern im Anschluss auch noch auf den Aussichtsplatz Piazzale Michelangelo, auf dem Berg San Minianto. Die Anstrengung lohnte sich für den Ausblick, der sich uns auf die Stadt bot.
Im Anschluss belohnten wir uns noch mit einem gemeinsamen italienischen, leckeren Essen am Abend in einem kleinen gemütlichen Restaurant.
Es war eine Reise voller neuer, wunderschöner Eindrücke, viel Spaß und vor allem wurden unsere Erwartungen von jeder Menge Eis, Pizza und Pasta erfüllt!
Uns allen wird diese Klassenfahrt noch lange in Erinnerung bleiben!

 

Lena Wilborn und Luca Basmer (P1, Jg. 13)