Das Oberstufenprofil Mensch-Erde-Politik beteiligte sich in ihrer Projektwoche aktiv an der Flüchtlingshilfe. Von Annemarie Schade, Tomke  Kraushaar, Imke Kottmeier (P7, S1).

Unsere Projektwoche stand unter dem Thema der Flüchtlingsproblematik. Wir starteten mit einem Simulationsspiel in Altona. Dort lernten wir etwas über die Ungerechtigkeit der Ressourcenverteilung kennen.
Am Dienstag halfen wir in der kürzlich umgezogenen Kleiderkammer in den Messehallen, um dort für Ordnung zu sorgen. Aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten lief es nicht so, wie erhofft, jedoch waren wir trotzdem beeindruckt von der Menge, die gespendet wurde.
Unser nächster Projekttag fing an mit einem Film, erstellt von Flüchtlingen, aus dem Jahr 2007. Er handelte von der Problematik des Aufenthalts mit einer Duldung. Der Film wurde uns von einer jungen Dame vorgestellt, die selbst als Flüchtling nach Deutschland kam. Nach dem Film konnten wir so in einer Gesprächsrunde persönlich mit einer betroffenen Person sprechen. Danach ging es weiter nach Wilhelmsburg, wo wir an einer Führung zum Thema Menschen ohne Papiere in Deutschland teilgenommen haben.
Unser Highlight war der Donnerstag, an dem wir im Rahmen einer Spendenaktion viele Spiel- und Schulsachen zur Erstunterkunft am Grellkamp brachten. Nach langem organisatorischen Vorbereitungen durch Frau Philippi war es uns möglich, den Nachmittag mit einer kleinen Schulklasse zu verbringen und spielerisch den Kindern eine Freude zu bereiten. Durch den offensichtlichen Erfolg dieser Aktion, werden wir dies als Oberstufe freiwillig weiterführen, um den Kindern den Einstieg in ein neues Leben zu erleichtern. Wir danken dem  Unternehmen „Fördern und Wohnen“ für die offene und freundliche Zusammenarbeit.
Am Freitag besuchten wir eine Zweitunterkunft, die zweigeteilt ist, denn dort leben sowohl Obdachlose, als auch Flüchtlinge, für die neue Häuser errichtet wurden. Uns war es möglich, eine Wohnung zu besichtigen und einen Eindruck von dem Leben nach der Flucht zu gewinnen.
Die Projektwoche war gelungen, da wir sehr viel Aufklärung über die aktuell polarisierende Flüchtlingsproblematik erlangen konnten.


Annemarie Schade, Tomke  Kraushaar, Imke Kottmeier (P7, S1)