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In der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945 wurden in einem ehemaligen Schulgebäude am Bullenhuser Damm in Hamburg-Rothenburgsort 20 jüdische Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren sowie deren Pfleger von den Nationalsozialisten ermordet. Die Kinder waren zuvor im Auftrag der Nazis von einem deutschen Arzt für Menschenversuche zur Entwicklung von Impfstoffen gegen Tuberkulose missbraucht worden.

Um dieses Verbrechen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, hat die „Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm“ eine Wanderausstellung konzipiert, die ab dem 27. Februar 2017 in der Aula der Fritz-Schumacher-Schule gezeigt wird.

Seit Jahren schon besteht eine enge Kooperation zwischen der „Fritze“ und der Vereinigung: Schülerinnen und Schüler nehmen an der jährlichen Gedenkfeier für die ermordeten Kinder am 20. April teil und gestalten mit Beiträgen die Feier mit. Aufgrund der engen Beziehung freuen wir uns, dass die Wanderausstellung auch an der Fritze Halt macht.

Damit nicht nur die Schüler/innen der „Fritze“ die Ausstellung besuchen können, öffnen wir unsere Aula für alle Langenhornerinnen und Langenhorner am Dienstag, den 28. Februar 2017 um 18 Uhr zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung. Wir würden uns freuen, wenn viele Interessierte am 28. Februar den Weg in die Fritz-Schumacher-Schule (Timmerloh 27/29) finden.

Dr. Ingo Straub, Didaktischer Leiter