Die 10b entdeckte Berlin vom Brandenburger Tor bis zum Reichstagsgebäude.

Von Anna Lindner und Elena Gürth (10b)

Klassenfahrt Berlin

Um möglichst viel von der Stadt zu sehen, haben wir uns darauf geeinigt, früh loszufahren. Also fuhren wir um 6:45 vom ZOB nach Berlin. Die Fahrt dauerte drei Stunden. Während der Fahrt haben viele von uns geschlafen. Zum Ende hin war es sehr unterhaltsam und wir hatten viel Spaß im Bus.

Am Berliner ZOB wurden wir in Fünfergruppen eingeteilt und durften im Laufe des Vormittages eigenständig die Stadt besichtigen. Einige unserer Gruppen waren am Brandenburger Tor. Manche Gruppen besuchten auch das Holocaust Mahnmal und machten dort einige Aufnahmen. Wir Schülerinnen und Schüler waren vom Brandenburger Tor begeistert. Dort, wo das Tor heute steht, befand sich früher eines der 14 Stadttore Berlins. An einigen Stellen erinnern Metallplatten im Boden daran, wo die Mauer einst stand und die Stadt in West- und Ostberlin teilte. Manche Gruppen gingen auch in der „Mall of Berlin“ zum Shoppen. Andere wiederum haben in der Zeit eine Dönerbude aufgesucht.

Am Nachmittag nahmen wir an einer Hausführung im Reichstagsgebäude teil. Am Eingang mussten wir einen Security-Check durchlaufen. Unsere Bundestagstour zum Thema Parlamentsgeschichte war sehr interessant. Wir wurden von einem engagierten und fachlich sehr kompetenten Referenten, Herr Witt, durch verschiedene Räume geführt. Besonders spannend war der interreligiöse Andachtsraum, wo wir die Kunstobjekte des Künstlers Günter Uecker bewunderten. Herr Witt erläuterte die Geschichte des Reichstages und seine Eroberung durch die russischen Soldaten. Zwischendurch ging er immer wieder auf unsere Fragen ein. Wir waren beeindruckt, wie er seinen Vortrag gehalten hat und mit welcher Begeisterung er während diesen eineinhalb Stunden bei der Sache war. Er erzählte auch über die Architektur des Gebäudes, den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und zum Parlamentsbetrieb heute. Den Plenarsaal kannten wir bisher nur aus dem Fernsehen. Deshalb war es für uns ein Highlight selbst an diesem Ort zu sein. Zum Abschluss besichtigten wir das Dach und die Kuppel. Die Aussicht bei Dunkelheit war phänomenal und atemberaubend.

Nach der sehr lehrreichen und interessanten Führung im Parlament, mussten wir uns beeilen um noch rechtzeitig nach Hamburg zu gelangen. Da wir am Bus später ankamen, gab es wenig freie Plätze und viele mussten einzeln sitzen. Das war aber nicht so schlimm, weil viele sehr erschöpft waren und geschlafen haben.