Lasse und Xavier aus der 7c sind nach der Projektwoche zum Thema „Schokolade“ Experten im Kakaoanbau und berichten von Knochenarbeit und weißem Fruchtmus.

Kakaoanbau

Kakaoplantagen sind in der Nähe des Äquators, denn die Bäume mögen tropisch warmes Klima. Die Bäume sind normalerweise 8-10 Meter hoch, können aber auch 15 Meter groß werden. Ein Kakaobaum wird in der Regel 30 Jahre alt, in einem Jahr kann man 30 Kakaofrüchte ernten. In Afrika gibt es viele kleine Plantagen, weil sich auf den großen Plantagen viele Keime und Bakterien bilden können.  Kakaoanbau ist Knochenarbeit, denn man macht alles per Hand. Kakaofrüchte wachsen an dicken Ästen oder am Stamm, nur gelbe und rote Früchte sind reif und grüne sind unreif. Kakaofrüchte erntet man mit einem Buschmesser und schneidet sie dann mit dem Buschmesser auf. In einer Kakaobohne befinden sich 20-60 Bohnen.  Wenn man die Kakaofrucht öffnet, kommen lila/braune Kerne in weißem Fruchtmus raus. Wenn die Bohnen mit der Hand rausgeholt wurden,  wickelt man sie in Bananenblätter ein. Das unterste Blatt bekommt ein Loch, damit das Fruchtwasser ablaufen kann und die Bohnen beim Wärme und Feuchtigkeit gären. Nach 5-6 Tagen legt man die Kakaobohnen auf Holzplatten in die Sonne damit sie trocknen. Man muss sie manchmal wenden, weil sie sonst schimmeln. Innerhalb von 10 Tagen verlieren die Bohnen die Hälfte ihres Gewichtes und kriegen die Farbe und das Aroma, das wir kennen. Nach zwei Wochen Aufwand werden sie verschickt, weil sie sonst in ihre Anbauregionen bei hoher Luftfeuchtigkeit schimmeln.

Lasse und Xavier (7c)

Kakaoanbau
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